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Abi 2012 - Vom Kamel zum Kind, aber Mind the Gap!

Abiturientenentlassung am 05.07.2012

Es war einmal ein Schüler, der dachte sich das so,
wenn ich das Abitur hätt`, dann wär` ich wirklich froh.
Gedacht, gesagt, getan, nicht nur im stillen Wahn,
er machte sich bereit zu gehen ans Kolleg.

Und was er da in den drei Schuljahren alles vollbrachte, konnte man am vergangenen Don-nerstag bei der feierlichen Entlassung der Abiturientinnen und Abiturienten in der gut gefüll-ten Aula bestaunen. Mit 40 Abiturienten ein kleiner, aber feiner Jahrgang, der sich durch vielfältiges Engagement im ökologischen Bereich (Öko-AG), im sozialen Bereich (Cafeteria) und auch im musisch-künstlerischen Bereich (Chor, Theater) hervorgetan hat und daher eine gewisse Lücke zurücklassen wird.
Von der Kreativität und Begabung der Absolventen konnten sich die stolzen Eltern, Großel-tern, Freunde und Lehrer gleich bei der Eröffnung überzeugen, als Franziska Macke, begleitet durch Viktor Horst am Klavier, in einer ausdrucksstarken und kraftvollen gesanglichen Interpretation von „Someone like you" (Adele) einen Hauch von Abschiedsschmerz aufkommen ließ.

Schulleiter Joachim Haller regt in seiner Rede an die Abiturienten an, trotz eines sich ein-schleichenden Wehmuts am Ende dieser Ausbildungs- und Lebensphase, den Blick auf die durchlaufene Entwicklung zu werfen: Hierbei ließe sich die geistige Entwicklung der Absol-venten der Allgemeinen Hochschulreife und Fachhochschulreife ganz treffend mit den drei Verwandlungsstufen (Kamel, Löwe, Kind) vergleichen, die Friedrich Nietzsche in seinem Werk „Also sprach Zarathustra" benennt.

Mit einem Augenzwinkern erinnerte Herr Haller an so manchen Schüler, der - ähnlich wie das Kamel - nur schwerfällig morgens aufstehen konnte und daher regelmäßig zu spät zum Unterricht kam. Dies könne man dem Kamel jedoch nachsehen, immerhin sei es ja ein sehr anpassungsfähiges und vor allem auch leistungsstarkes Tier. Von dieser besonderen Leis-tungsfähigkeit zeugen letztlich auch die vier besten Absolventen, die ihr Abitur mit einer 1 vor dem Komma bestanden. Allen voran sei hier Viktor Horst genannt, der nicht nur durch hervorragende schulische Leistungen überzeugen konnte und dafür mit dem Niedersächsi-schen Karl-von-Frisch-Abiturientenpreis ausgezeichnet wurde, sondern sich auch durch sein vielfältiges Engagement in zahlreichen Bereichen des schulischen Lebens hervortat.
Auch die Weiterentwicklung zum Löwen - einem gern dösenden aber ungemein sozialen Wesen, das das Rudel zusammenhält und für eine nette Atmosphäre sorgt - und schließlich zum Kind, welches in seiner störrischen Haltung renitent die Erledigung der Hausaufgaben ablehnt, im Unterricht Bildchen malt und dem Nachbarn Zettelchen zuschiebt, dafür aber ungemein kreativ ist, haben die Abiturienten erfolgreich gemeistert. Und so sind die Reife-prüflinge nun gewappnet für eine neue und sicherlich aufregende Zeit, in der sie mutig hin-terfragen müssen, nach welchen Moralvorstellungen und Werten sie eigentlich leben und agieren wollen. Die Bildung, die sie am Kolleg erfahren haben, kann ihren dabei ein wichtiger Kompass sein.
Michael Stratmann von der Stratmann-Stiftung legte den Absolventen in seiner kurzen An-sprache ans Herz, dass es nun in der weiteren beruflichen Entwicklung, sei es im Studium oder bereits im Beruf, wichtig sei, sich soziale Netzwerke aufzubauen und diese zu pflegen und zu fördern, um selbst davon zu profitieren, denn innerhalb eines funktionierenden Netzwerkes könne sich der Einzelne unkompliziert Hilfe holen und so weiter vorankommen.
Mind the Gap! Ist nicht nur das Motto der Jahrgangsfahrt 2011 nach London gewesen, son-dern diente den beiden Lehrerinnen Daniela Stöhr und Birgitt Kroll auch als Botschaft für die Absolventen: Traut Euch, diese sich nun vielleicht auftuende Lücke beherzt anzugehen und kreativ zu füllen. Macht ein gap year, erweitert Euren Horizont und folgt Euren Träumen!
Die beiden Abiturienten Stefan Eisen und Jörg Heinitz nahmen diese Aufforderung dann auch gleich wörtlich und fuhren musikalisch mit `ner Alditüte, `nem Schlüpper und `ner Zahnbürste in den Urlaub.
Ein weiteres musikalisches Zuckerstück bot der Chor des Hannover-Kollegs, der in einer überzeugenden gesanglichen Darbietung, geleitet von Juliane-Doris Hänisch und begleitet von Benjamin Schulz, den amüsierten Zuhörern in der „Hauptsatzkantate" von Friedrich Wil-le nahebrachte, wie voll trivial doch der Hauptsatz der Integration sei, wenn man ihn erst einmal durchdrungen habe.
Voll trivial wird der neue Lebensabschnitt für die frisch gebackenen Absolventen des Hannover-Kolleg sicherlich nicht, aber wir hoffen sehr, dass es ihnen elegant von der Hand gehen mag und entlassen sie mit einer fröhlichen Melodie im Ohr:

Der Unterricht ist aus, sie gehen aus dem Haus.
Wir wünschen nur das Beste, sagen „Tschüss, macht`s gut!"
Ja uns`re Kollegiaten, die haben Abitur - Abitur, Abitur, Abitur!

M. Höfinghoff


Das Abiturlied

Dieser Text ist ein Gruß vom Schulchor und Frau Hänisch;
herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur!
Wir singen gemeinsam nach der Melodie des Refrains von „Mein kleiner grüner Kaktus".

1)
Es war einmal ein Schüler, der dachte sich das so, holleri, hollera, hollero,
wenn ich das Abitur hätt‘, dann wär‘ ich wirklich froh, holleri, hollera, hollero.
Gedacht, gesagt, getan, nicht nur im stillen Wahn, er machte sich bereit zu gehen ans Kolleg.
Es war einmal ein Schüler, der dachte sich das so - Abitur, Abitur, Abitur!
2)
Und als er dann hierher kam, da ging es ihm schon fein, holleri, hollera, hollero,
die Schule hier ist richtig, hier kann man gerne sein, holleri, hollera, hollero.
Das Lernen ist zwar schwer, doch helfen viele sehr, so kann man die Klausuren schreiben und kommt durch.
Und als er dann hierherkam, da ging es ihm schon fein - Abitur, Abitur, Abitur!
3)
Nun ist die Schule fertig und alles ist vorbei, holleri, hollera, hollero;
auf einmal hat man Freizeit und das auch schon seit Mai, holleri, hollera, hollero.
Die Zeit verging im Nu, doch sagt man später: „Du, wie war das schön, als wir noch gingen zum Kolleg."
Nun ist die Schule fertig und alles ist vorbei - Abitur, Abitur, Abitur!
4)
Hier stehen Kollegiaten, die haben Abitur, holleri, hollera, hollero.
Wir machten viele Fotos, drauf sind sie alle froh, holleri, hollera, hollero.
Der Unterricht ist aus, sie gehen aus dem Haus. Wir wünschen nur das Beste, sagen „Tschüß, macht's gut!"
Hier stehen Kollegiaten, die haben Abitur - Abitur, Abitur, Abitur!

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