Druckversion
Sonntag, 15. Dezember 2019
Startseite | Downloads | Links | Sitemap | Kontakt | Datenschutz | Impressum
Sonntag, 15. Dezember 2019
StartseiteUnterrichtZusatzangeboteVeranstaltungen und Projekte Ewiges Eis

Chirurgin Izabella Eli lebte im "ewigen Eis".

Vortrag am 13. September 2005 im Hannover-Kolleg

Einen kurzen Überblick über das Elis Abenteuer vermittelt der folgende Artikel aus der "Celleschen Zeitung" vom 10. Juni 2002:

Hambührenerin leitete in Antarktis Forschungsstation

Dr. Izabella EliMit 13 752 Kilometern Entfernung von Hambühren hatte Izabella Eli den wohl am weitesten von ihrem Wohnort entfernten Arbeitsplatz. Die Hambührenerin leitete von Dezember 2001 und bis März 2003 die ganzjährige deutsche Polar-Forschungs-Station „Neumayer“ in der Antarktis.

Wenn Eli nicht in der Antarktis ist, arbeitet sie im Krankenhaus Burgwedel als Chirurgin und wohnt in Hambühren. „Ich liebe das Celler Land, das ich in langen Spaziergängen mit meinem Hund Rudi durchwandert habe“, sagt die Chirurgin.

Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, für das Eli tätig war, unterhält seit 1982 eine ganzjährige Forschungsstation in der Antarktis. Die jetzige Neumayer-Station befindet sich in der Ostantarktis auf dem Schelf-Eis. Die Station dient zum Erfassen von geophysikalischen, luftchemischen und meteorologischen Daten. Beispielsweise gehen hier die erhobenen Wetterdaten täglich ins weltweite Netz und dienen unter anderem der Wettervorhersage.

Während des antarktischen Winters befindet sich auf der Station ein Team von neun so genannten „Überwinterern“. Das sind die Wissenschaftler wie Geophysiker, Meteorologe und Luftchemiker, sowie die Leute, die für die Versorgung der Station und hier lebenden Menschen zuständig sind: ein Ingenieur, ein Elektriker, ein Elektroniker und fast die wichtigste Person, ein Koch.

Der Stationsleiter, in diesem Fall die Leiterin, ist der Arzt. Diese neun Menschen lebten seit Dezember 2001 auf der Station und verließen sie im März 2003 wieder, um vom nächsten Überwinterer-Team abgelöst zu werden. Im antarktischen Sommer, der von Dezember bis Februar dauert, ist auf der Station viel Trubel. Außer den Überwinterern befinden sich dann dort auch noch Handwerker, Forscher, die Expeditionen ins Inland machen und die Polarflieger.

Zum Transport innerhalb der Antarktis, insbesondere zur Versorgung der Kohnen-Station im Inland unterhält das Alfred-Wegener-Institut zwei Polarflugzeuge. Die Kohnen-Station befindet sich 800 Kilometer von der Neumayer-Station entfernt und wird nur im antarktischen Sommer betrieben. Hier erfolgen Bohrungen zu Gewinnung von Eiskernen, die Auskunft über das Wetter vergangener Jahrtausende geben können. Die Neumayer-Station befindet sich nicht auf dem Festland, sondern ist zirka acht Meter tief im Schelf-Eis gelegen, zirka acht Kilometer von der Eiskante, sprich Küste entfernt. Sie besteht aus zwei Röhren von zirka 100 Metern Länge, in die Container als Wohn- und Laborräume eingelassen sind.

Über zwei Treppentürme ist die Station von der eisigen Oberfläche aus zu erreichen. Hier unten, „untereisig“ gelegen, haben die Überwinterer alles, was sie zum Leben und Überleben brauchen. Die Sonne hat sich am 22. Mai das letzte Mal gezeigt und wird in dieser Region erst wieder am 23. Juli aufgehen. „Gegen Mittag wird es zwar immer noch ein wenig hell, aber in den nächsten Wochen wird auch dieses Licht verschwinden“, schilderte Eli die äußeren Umstände, unter denen sie in der Antarktis lebte.

Abendgymnasium HannoverAbendgymnasium Hannover


Das Abendgymnasium wendet sich an Erwerbstätige, die berufsbegleitend einen höheren Schulabschluss und die Erweiterung ihrer Allgemeinbildung anstreben. 

www.abendgymnasium-hannover.de

Termine

Aktuelle Termine

23.12.19 bis 06.01.20
Weihnachtsferien

 

Weitere Termine ansehen

 

 

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage