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Dienstag, 07. Februar 2012
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Dienstag, 07. Februar 2012
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"Wunderland der Musik" (Gerhard R. Koch)

"Große Musik vom Mittelalter bis heute kann höchste Beglückung bedeuten, voll integrierbar in die Spaßgesellschaft ist sie nicht. Konzentration, ja Anstrengung gehören dazu. Dass schon die Achtundsechziger mehr durch Rockmusik als Klassik sozialisiert wurden, ist kein Makel. Weit gravierender ist der fehlende Unterricht, in dem die Verständnisgrundlagen für den Musikgenuss gelegt werden. Wer nicht mitbekommen hat, was ein Streichquartett ist, wird auch, aktiv wie passiv, keinen Gefallen daran finden. Eine Wunderwelt bleibt so vielen verschlossen."
Zitat aus "Frankfurter Allgemeine" vom 27.9.2003

In unserer heutigen Welt ist Musik jeder Art nicht mehr weg zu denken. Freiwillig und mehr noch unfreiwillig sind wir unentwegt von Tönen umgeben.
Um dieser Flut von Informationen zielgerichtet begegnen zu können und also auszuwählen, was man hörend in sich aufnimmt, ja überhaupt vollständig wahr zu nehmen, welche Botschaften sich da einschleichen, ist es erforderlich, um die Dinge zu wissen.
Daher wird am Hannover–Kolleg für alle KollegiatInnen das Fach Musik angeboten.

In der Einführungsphase werden, im halbjährlichen Wechsel mit dem Fach Kunst, die handwerklichen Grundlagen zur musikalischen Analyse erarbeitet und ein kurzer Überblick über die unterschiedlichsten Erscheinungsformen von Musik erarbeitet; es gibt Musik zum Anfassen im Rahmen der Instrumentenkunde, wir lernen Dirigieren, nach Wunsch wird auch gesungen. Wenn möglich, finden auch Konzert- oder Opernbesuche statt.

In der Qualifikationsphase können die KollegiatInnen das Fach Musik und/oder Kunst wählen. Im Kontext mit den Rahmenrichtlinien wird eine Übersicht nach Epochen, Stilen und Gattungen gegeben: absolute Musik, Programmmusik und sprachgebundene Musik werden behandelt; gesellschaftliche, historische und biographische Zusammenhänge beleuchtet.

Eine mögliche Kursfolge:

  • Entwicklung der Oper
  • Brennpunkte der Musik des 20.Jahrhunderts
  • Romantik in der Tonkunst (dies im Zusammengehen mit den Fächern Deutsch und Kunst)
  • Analyse von Stil und Form der klassischen Sinfonie/Entstehung des Konzertwesens.

In allen Kursen werden Tests und Klausuren geschrieben und es besteht jederzeit die Möglichkeit zu weiterreichender Beschäftigung Einzelner in Form von Referaten oder musikpraktischen Vorträgen.
Auch eine musikalische Facharbeit ist unter gegebenen Voraussetzungen denkbar.

Für das Zentralabitur werden bei reger Mitarbeit Ihrerseits alle Voraussetzungen gut zu erfüllen sein, da die neuen Themenvorschläge problemlos zu den bereits bisher behandelten Inhalten passen.

Am Hannover Kolleg gibt es 2 Musik–Arbeitsgemeinschaften:

  • einen Chor (intensive Stimmbildung inbegriffen) und
  • eine Opern AG (dort finden, von der Staatsoper Hannover gesponsert, Opernbesuche statt, die vor- und nachbereitet werden).

Instrumentalisten haben die Gelegenheit, in der Schule (z.B.an einem der beiden Flügel) zu üben; ebenso werden Kleingruppen (egal, welcher Art) gern betreut und beraten.

Seien Sie offen dafür, Ihre Hörgewohnheiten beträchtlich zu erweitern und die Fähigkeiten nicht nur Ihrer Ohren zu verfeinern!

Juliane-Doris Hänisch

Abendgymnasium HannoverAbendgymnasium Hannover


Das Abendgymnasium wendet sich an Erwerbstätige, die berufsbegleitend einen höheren Schulabschluss und die Erweiterung ihrer Allgemeinbildung anstreben. 

www.abendgymnasium-hannover.de

Termine

Aktuelle Termine

Mittwoch, 08.02.2012, 15.00 h
Konferenz zu Jahrgangsstufe 12

Mittwoch, 15.02.2012, 13 h
Tagung des Rings der niedersächsischen Kollegs, R. 0.06b

Donnerstag, 23.02.2012, 18h
Informationsveranstaltung für Teilnehmer der Nichtschülerreifeprüfungen über den Prüfungsablauf

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